Partner

Hochschule Fresenius, Institut für Energiewirtschaft INEWI

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und den Studienzentren in Berlin, Düsseldorf und New York gehört mit rund 12.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine 170-jährige Tradition zurück.

logo_HS_Fresenius_klein

1848 gründete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das „Chemische Laboratorium Fresenius“, das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an.

Das Institut für Energiewirtschaft (INEWI) ist ein An-Institut der Hochschule Fresenius. Forschungs­schwerpunkt ist der Beitrag rechen- und kommunikationsfähiger Objekte für das Energie­manage­ment sowie die Identifikation, Bewertung und Vermarktung von Flexibilität.

Im Rahmen von EnStadt:Pfaff liegt der inhaltliche Fokus des INEWI auf der Erforschung von Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in drei unterschiedlichen Bereichen der Energiewirtschaft. Im IKT-Konzept, dem ersten Bereich, wird untersucht inwieweit die Blockchain neue Freiheitsgrade für Prosumer schaffen und damit Peer-to-Peer Stromhandel, Mieterstrom und eine neue Art der Marktkommunikation ermöglichen kann.

Beim agentenbasierten Quartiers-Energiemanagementsystem wird ein Konzept erarbeitet, wie die Blockchain Technologie eine koordinierende Rolle in den lokalen Marktdynamiken zwischen Erzeugungsanlagen und Verbrauchern wahrnehmen kann. Dieses wird anschließend im praktischen Einsatz getestet. Vor dem Hintergrund der Übertragbarkeit auf andere Quartiere werden neue, auf der Blockchain basierende Geschäftsmodelle u. a. auf Ihren Mehrwert für die Quartierbewohner hin geprüft. Ebenso werden mögliche Schnittstellen zu übergeordneten Energiemärkten (z.B. die Bereitstellung von Regelenergie, der Stromhandel an Börsen etc.) untersucht.

Fokus des dritten Bereichs ist die Integration von Elektrofahrzeugen mit bidirektionaler Ladefunktion in das Energie- und Lastmanagement des Quartiers. Hierfür wird analysiert, welchen Beitrag die Blockchain-Technologie als Informations-Infrastruktur für dynamische Dienste leisten kann.

Gebäude der Hochschule Fresenius

Kontakt

Prof. Dr. Jens Strüker
Geschäftsführer INEWI

Manuel Utz
Projektadministration

E-Mail: manuel.utz@hs-fresenius.de

 

 

Hochschule Fresenius · Fachbereich Wirtschaft & Medien
Business School · Media School
Bessie-Coleman-Straße 7
60549 Frankfurt